27,18,100,45,1
600,600,60,1,5000,1000,20,2000
90,300,1,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
UNTERSTÜTZUNG PUR - DANKE
UNTERSTÜTZUNG PUR - DANKE
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TEAM ONE SAISON 17/18
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KICKI-BOY FUSSBALLSCHULE
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DIE JUNIOREN SIND DAS HERZ DES SC EMMEN
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SC EMMEN IFV-HALLENMEISTER
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KLEINE GANZ GROSS
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ZUSAMMENHALT IM VEREIN
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SC EMMEN IFV-CUPSIEGER
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TEAM TWO SAISON 17/18
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VOLLER EINSATZ FÜR DEN SC EMMEN
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ZUSAMMEN ERFOLGE FEIERN
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UNSERE BELIEBTEN FUSSBALLCAMPS
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ES BEGANN MIT EINEM ...

Der Sportclub Emmen:
Ein Verein von der Region für die Region mit einer langen Geschichte

............es begann mit einem Spaziergang

Die Idee zur Gründung des Sportclubs Emmen hatte ihren Ursprung während der Ausübung einer gänzlich anders gearteten sportlichen Betätigung. Hugo Amberg und Seppi Weber befanden sich im Vorsommer 1949 auf einem Spaziergang entlang der kleinen Emme, als in den beiden begeisterten Fussballfans die Idee keimte, neben dem bereits etablierten FC Emmenbrücke, einen weiteren Fussballverein in der Gemeinde Emmen zu gründen.

Ein bekanntes Lied besingt die Tätigkeit, bei welcher die ersten Gedanken um den SC Emmen gewoben wurden.................

..............."Das Wandern ist des Müllers Lust............."

Im Rahmen des vorliegenden Rückblickes lässt sich durchaus erkennen, dass sich die bisherige Geschichte des Sportclubs Emmen sehr wohl mit einer grossen und bewegten Bergwanderung vergleichen lässt. Über Stock und Stein, auf gefährlichen Pfaden, Höhen und Tiefen überwindend, vorbei an zahlreichen Klippen führte der Weg des Vereines aus der Nachkriegszeit bis in an und über die Schwelle zum Jahrtausendwechsel. Begeben auch wir uns auf eine 'SCE-Wanderung' und lassen uns mit grösseren und kleineren Schritten durch eine Geschichte von 60 Jahren Sportclub Emmen führen. Die gewählten Marschhalte sind dabei subjektiv gewählt und orientieren sich keineswegs an den offiziellen Wegweisern, sondern an der jeweiligen Verfassung des jubilierenden Vereines und der subjektiven Betrachtungsweise der Wanderleiter:

............über Umwegen zur Mitgliedschaft im Fussballverband..........

Rückblickend darf man sich die Frage stellen, weshalb die beiden jungen Männer in den Nachkriegsjahren zum Entschluss gelangten, einen weiteren Fussballclub auf die Beine zu stellen. Man hätte doch ebenso gut einen Eishockeyverein, einen Boxclub oder einen Schwingclub gründen können, um sich körperlich fit zu halten. Doch der Fussball war nicht erst vor fünfzig Jahren, sondern weitaus früher eine der Weitverbreitesten Sportarten der gesamten Weltjugend. Daher war es nicht verwunderlich, dass die beiden, kaum dem Schulalter entwachsenen Freunde sich für die beliebteste Ballsportart entschieden. Dass daraus einer der grössten Fussballvereine in der Innerschweiz werden würde, daran dachten die beiden angefressenen "Tschutter" wohl kaum. Hugo Amberg und Seppi Weber liessen es aber nicht nur beim Wunschtraum bewenden, sondern machten gleich Nägel mit Köpfen. Bereits ein Monat später wurde die Idee Realität. Die beiden "Erfinder" hatten inzwischen einige weitere Interessenten um sich geschart und luden am bereits am 17. August 1949 zur Gründungsversammlung.

Gründungspräsident Franz Baumgartner konnte mit Hugo Amberg, Josef Bucher, Walter Bühlmann, Alois Döös, Hans Fuchs, Adrian Ghezzi, Edi Griva, Dr. Max Künzli, Ernst Stampfli, Werner Unternährer, Werner Stutz, Josef Weber und Jakob Wüest 14 gleichgesinnte, junge Männer zum Gründungsakt im altehrwürdigen Restaurant Ibach begrüssen. Die Gründer, mehrheitlich noch in der Ausbildung steckend, orientierten sich am Wappen der Gemeinde Emmen und statuierten 'Weiss und 'Schwarz' als Vereinsfarben. Unter der Bezeichnung FC Emmen startete der Verein auf eine erste Wanderung durch die Instanzen des Verbandes. Nachdem ein weiterer Fussballverein der Gemeinde Emmen beim Innerschweizer Fussballverband (IFV) um die Aufnahme ersuchte, zogen erste schwere Gewitterwolken am Himmel auf. Der Traditionsverein FC Emmenbrücke, welcher die damalige neue Konkurrenz bereits argwöhnisch betrachtete, reichte gegen die Namensgebung des FC Emmen beim Verband Rekurs ein. Eine erste Delegiertenversammlung des IFV verwehrte daher dem jungen Verein die Zulassung zum Verband und damit vor allem auch die Möglichkeit, sich am offiziellen Spielbetrieb zu beteiligten. Erst im Oktober 1950 wurde der neu gegründete Verein, der sich nun, um Verwechslungen zu vermeiden, SC Emmen nannte, trotz weiterer Opposition, in den Verband aufgenommen. Dass danach in den kommenden Jahren eine starke Rivalität zwischen 'Weiss/Schwarz' und 'Gelb/Schwarz' bestand - und bis heute nicht ganz ausgestanden ist - mag seinen entscheidenden Grund in der damaligen Matchdemonstration des Nachbarn gefunden haben.

........Anlaufschwierigkeiten......

Obwohl in den Anfängen eine Teilnahme am Meisterschaftsbetrieb noch nicht möglich war, nutzten Präsident Franz Baumgartner und seine Crew die "punktelose" Zeit, um nebst dem Fussballsport auch anderweitige Aktivitäten zu inszenieren. Der SC Emmen war in den Gründungsjahren nicht auf finanziellen Rosen gebettet. Das Vermögen, welches damals von unserem heutigen Ehrenmitglied Alois Döös verwaltete wurde, fand seinen Platz in einer keineswegs überdimensionalen Zigarrenkiste. Im sportlichen Bereiche wurden Freundschaftsspiele ausgetragen. Diese wurden in Dresses bestritten, welche von den Spielerfrauen- und Freundinnen in Heimarbeit selber gefertigt worden waren. An besagten Partien organisierte der "Finanzchef" Tellersammlungen, um damit zumindest den Boden der "Schatulle" zu bedecken. Die Anreise zu den Spielen erfolgte meist zu Fuss oder, bei weiter entfernteren Spielorten, mit dem Fahrrad. Es verwundert daher nicht, wenn eine der allerersten Ausgaben im Kassabuch von Alois Döös einen Veloschlauch mit einem Betrag von drei Franken 20 Rappen betraf. Ein Hoch gehörte in der Folge dem "Ibach-Wirt" und SCE-Fan Gody Meierhans, der tief in den eigenen Geldbeutel griff und ein neues Dress spendierte. Ein gelungenes Gartenfest und der damals traditionelle Maskenball waren weiter Quellen, um die Vereinskasse nicht gerade zu füllen, aber immerhin am Leben zu erhalten. Von Spesen, Entschädigungen oder gar Punkteprämien, welche in späteren Phasen der Vereinsgeschichte zum Alltag gehören sollten, wagte man im ersten Lebensabschnitt des SC Emmen noch nicht zu träumen.

SC Emmen Bild erste 1.Mannschaft WebDie erste "1. Mannschaft des SC Emmen"
Stehend: Josef Müller, Max Künzli, Ernst Stampfli, Werner Unternährer, Hugo Amberg, Walter Bühlmann und Präsident Franz Baumgartner

Kniend: Franz Stirnimann, Edi Griva, Alois Döös, Josef Bucher und Mario Conci.

....Einstieg und stetiger Aufstieg.........

Erst zwei Jahre nach der Vereinsgründung durfte der SC Emmen, damals in der 4. Liga, sein erstes Meisterschaftsspiel, austragen. Das erste offizielle Meisterschaftsspiel einer Aktivmannschaft der Flieger wurde gegen eine aus bekannten Grössen des FC Luzern bestehende Equipe mit 3:2 gewonnen. Trainiert wurden die Emmer im ersten Jahr von ehemaligen Nationaliga-Spieler und FCL-Crack Jakob Wuest. Für das erste Tor war dabei Gründungsmitglied Hugo Amberg verantwortlich, der in der Folge zu einem in der ganzen Region gefürchteten Goalgetter des noch jungen SC Emmen anvancierte. Nach 16 Meisterschaftsspielen belegte der SC Emmen den 2. Rang und wurde bereits im ersten Meisterjahr mit einem Preis ausgezeichnet. Der SC Emmen erhielt damals den Fairnesspreis des Innerschweizer Regionalverbandes, eine Leistung, welche in der Neuzeit nicht mehr gelang. Nachdem das erste Jahr mit einer Teilnahme am offiziellen Betrieb des Fussballverbandes erfolgreich verlaufen war, nahmen in der Folge weitere SCE-Mannschaften einen geregelten Spielbetrieb auf. Am Ende der Saison 1952/53 stieg die erste Mannschaft bereits in die 3. Liga auf. In der Saison 1953/54 startete bereits eine Seniorenmannschaft unter der Flagge des SC Emmen und vier Jahre später, in der Saison 1957/58 konnte erstmals eine Juniorenmannschaft gemeldet werden.

..............ein stetiger Kampf um Höhen und Tiefen..................

In den folgenden Jahren kämpften die bereits zahlreichen SCE-Teams mit unterschiedlichem Erfolg um Punkte in der 3. und 4. Liga. In der Jubiläumschrift zum 25 jährigen Bestehen des SC Emmen sind zahlreiche Begebenheiten aus dieser Zeit festgehalten. Verschiedentlich musste der Vorstand neu bestellt, immer wieder Trainer gesucht und vor allem um die Daseinsberechtigung in der Gemeinde gekämpft werden. Obwohl der Verein zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben hatte, wurde ihm seitens der offiziellen Stellen meist nicht genügende Beachtung geschenkt und die engagierten und willigen Funktionäre mussten oft Hindernisse umgehen und Steine aus dem Weg räumen, die nicht nur zufällig auf dem beschwerlichen Weg des SC Emmen gelandet waren. Nur die heutige Generation der Altherren kann beurteilen, welch mühsamen und strengen Weg der SC Emmen in den ersten zwanzig Jahren der Vereinsgeschichte zu bewältigen hatte. Obwohl der SC Emmen über keine eigene Sportanlagen verfügte und mancherorts nur belächelt wurde, traten immer mehr Mitglieder, vor allem auch Junioren, dem stetig wachsenden Verein bei.

In den ersten 25 Jahren seines Bestehens etablierte sich der SC Emmen jedoch nicht nur auf dem Fussballplatz, sondern machte sich auch einen Namen als Veranstalter verschiedenster Anlässe. So führte der SCE überhaupt die erste Lotto-Veranstaltung in der Gemeinde Emmen durch. Ein Anlass, der auch noch heute zum traditionellen Jahresprogramm gehört, und schon in den Anfangszeiten massgebend zum Finanzhaushalt des Vereines beitrug. 1966 wurde das 1. SC Emmen Grümpelturnier mit einer Teilnahme von 48 Mannschaft auf dem Gersag-Platz veranstaltet. Eine sportliche Veranstaltung, welche in den folgenden Jahren seinen festen Platz im Jahresprogramm des SCE fand. Vor allem auch während der Phase, in welcher das Grümpelturnier jeweils auf der Stichermatte im Emmen-Dorf durchgeführt wurde, erfreute sich der Anlass grosser Beliebtheit. Gegen das Ende der 80iger Jahre fanden Grümpel- und Plauschturnier immer weniger Anklang. Auch der SC Emmen entschied sich, nicht nur wegen der andauernden Platzproblematik, keine solchen Turniere mehr zu veranstalten. Auf Initiative des SCE wurden auch andere Veranstaltungen durchgeführt, so haben die Senioren im Sommer 1968 einen Emmer Volksmarsch organisiert, wiederum ein Zeichen dafür, dass der Sportclub eine enge und ursprüngliche Beziehung zum Wandern haben musste.

......erklimmen weiterer Stufen der Erfolgsleiter

Die gesellschaftlichen Unruhen der endsechziger Jahren blieben auch nicht ohne direkte Auswirkungen auf den jungen Verein. 1967 musste beinahe der komplette Vorstand ersetzt werden. In einer Kampfwahl wurde das spätere Ehrenmitglied und leider bereits verstorbene Hans Fiechter erstmals zum Präsidenten gewählt. Unter seiner Federführung gelang es aber, den Verein bis zum Eintritt in das Mündigkeitsalter (damals noch 20 Jahre) in Emmen zu etablieren. Aufbruchsstimmung löste eine zwischenzeitliche Phase der Resignation ab. Endgültig wurde damals von Fusionsgedanken Abschied genommen und der Verein stellte sich neuen Herausforderungen und dem noch lange dauernden Kampf um eine eigene Sportanlage und ein eigenes Zuhause. In dieser Zeit wurde auch die Spaniermannschaft, damals unter der Leitung von Jose Gonzales, in den Verein aufgenommen. Auf dieser Grundlage basierte dann auch der erstmalige Gruppensieg in der Saison 1970/71 in der 3. Liga, wobei der Aufstieg in höhere Sphären noch nicht realisiert werden konnte. Erst am Ende der Saison der 1974/75 konnte der SC Emmen erstmals in die 2. Liga aufsteigen. Nach 25 Jahren stetigem Kampf um Anerkennung, einem steten Nebeneinander von Hoch und Tiefs hatte sich der SC Emmen auch sportlich in der Region etabliert.

................vor den Toren zur Nationalliga...........................

In der Saison 1976/77 gereichte es dem SC Emmen erstmals zum Titel des Innerschweizer Fussballmeisters. Nach dem Sieg in der 2. Liga-Meisterschaft gelang gar der Aufstieg in die 1. Liga. Dies nach einer Serie von 39 Spielen ohne eine einzige Niederlage und interessanten Aufstiegsspielen, welche mit einem Krimi in Vaduz endeten. Bis zur Saison 1983/84 spielte der SC Emmen in der Folge mit wechselndem Erfolg in der höchsten Amateurklasse. Unvergessen bleiben dabei die zahlreichen Reisen in die Südschweiz oder gar die Teilnahme am Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Nationalliga. Unter der magistralen Führung von Spielertrainer Ruedi Willimann, der auch später wieder beim SC Emmen tätig war, stand der SC Emmen in der Saison 1979/80 an der Türe zur Nationalliga B. In den achtziger Jahren schrieb der SC Emmen nicht nur Erstliga- sondern auch Cup-Geschichte. Es fing an mit dem Sieg gegen den damals noch in der Nationalliga B spielenden FC Biel und endete dann mit einen Höhepunkt einer Cup-Partie auf der Luzerner Allmend. Im September 1983 gastierte erstmals ein Verein der Nationalliga-A zu einem Ernstkampf auf der Sportanlage Feldbreite. 700 Zuschauer sahen dabei eine klare 1:6 Niederlage gegen den FC Wettingen, obwohl Emmen nach wenigen Minuten in Führung gehen konnte. Im Jahre 1987 hatte der SC Emmen dann mit dem FC Luzern gar ein sogenanntes Traumlos gezogen. Nachdem das Gersagstadion witterungsbedingt nicht bespielbar war, wurde die Partie kurzerhand auf die Luzerner Allmend verlegt. Diese Partie, was wohl einzigartig in der SCE-Geschichte ist, wurde auch vom Fernsehen DRS in einer Aufzeichnung national verbreitet.

.............regionale Standfestigkeit

Nach dem Abstieg aus der ersten Liga in der Saison 1983/84 etablierte sich der Sportclub Emmen in der 2. Liga. Erst am Ende der Saison 1991/92 musste der SCE Emmen wiederum in die 3. Liga zurückkehren. Nach 18 Jahren der Zugehörigkeit zur 1. und 2. Liga folgte der Absturz in die Anonymität der 3. Liga. Ein Schock der in Emmen tief sass. Denn gerade in diesem Zeitpunkt hatte sich ein langersehnter Wunsch des SC Emmen erfüllt. Kurz nach dem 40. Geburtstag war es den Fliegern gelungen, mit einem Effort an finanziellen Mitteln und dank dem Entgegenkommen der Gemeinde, welche dem Verein für das Erstellen des Clubhauses Feldbreite ein unentgeltliches Baurecht gewährte, sich endgültig in Emmen niederzulassen und sich als engagierter und kompetenter Verein zu etablieren. Auch die Juniorenabteilung, aus welcher bekannte Spieler wie Martin Fink, Pedro Marin, Köbi Bühlmann, Helmut Fink, Ivan Knez, Igor Trninic und Raffaele Izzo stammten, hatte sich in der Zwischenzeit über die Region hinaus einen bekannten Namen geschaffen. Dennoch schien der SC Emmen völlig vom eingeschlagenen Weg abzukommen. Zur Halbzeit der Saison 1992/93 stand der SC Emmen vor dem Abstieg in die 4. Liga. Mit dem erneuten Engagement von Trainerlegende Ruedi Willimann und dem Zuzug von Roman Bächler und Sascha Studer gelang es den Fliegern diesen totalen Absturz zu verhindern. Auf den Beginn der Saison 1993/94 verstärkte sich der SC Emmen in der Folge mit bekannten Namen wie Andy Halter, Marcel Peter und Patrick Huser. Zudem gehörten damals die heutigen FCL-Spieler Ivan Knez und Igor Trninic zu den Leistungsträger des SC Emmen. Diese Mannschaft schaffte in der gleichen Saison den Aufstieg in die 2. Liga. Ruedi Willimann verblieb bis zur Saison 1996/97 als Trainer beim SC Emmen. Auf die Saison 1997/98 kehrte dann Köbi Bühlmann, ein Eigengewächs des Vereines, nach verschiedenen Stationen auf die Feldbreite zurück, ohne jedoch den erhofften Erfolg zu erreichen. Roman Bächler übernahm die nicht leichte Aufgabe und versuchte nach einem Fehlstart den Ligaerhalt zu realisieren. Dies gelang jedoch erst in einer, wegen eines Protestes, verschobenen Nachtragspartie in Schattdorf. Der bereits engagierte Trainer für die Saison 1998/99, Charly Meschenmoser, führte erstmals Regie und trug mit dazu bei, dass die Flieger im Jubiläumsjahr in der angestammten 2. Liga verbleiben konnten. Trotz des möglichen Verschwindens in die 4. Liga konnte der SC Emmen im bald vergangenen Jahrzehnt dreimal den Preis für die beste Gesamtleistung im Innerschweizerfussballverband entgegennehmen. Eine Leistung, welche aufzeigt, dass der SC Emmen während Jahren auf sämtlichen Ebenen gut und vor allem kontinuierliche Arbeit geleistet hat.

................quo vadis?.............................

Die letzten Jahren waren vor allem im Juniorenbereich von zahlreichen Umstrukturierungen gekennzeichnet. Die Interregionalen Einteilungen wurden die Einführung von Nachwuchsmannschaften, welche den Profi-Vereinen vorbehalten sind und den Meisterklassen abgelöst. Der SC Emmen konnte sich in all den Jahren in den obersten Juniorenklassen halten. Mit Stolz und Freude darf der SC Emmen festhalten, dass er über eine ausgezeichnet geführte Juniorenabteilung verfügt, welche für viele talentierte Junioren ein Sprungbrett für höhere Aufgaben darstellen kann. Aber auch der Bereich der Aktivmannschaften blieb und bleibt nicht vor Veränderungen verschont. Während die sich die Einführung der 5. Liga als Basisliga und die Aufteilung in verschiedene Leistungsklassen im Senioren- und Veteranenbereich längst bewährt haben, werden nach dem Jahrtausendwechsel im Bereiche des Amateurfussballs in der 1. und 2. Liga markante Veränderungen Einzug halten. Die 1. Liga wird reduziert und auf Beginn der Saison 2001/02 wird eine überregionale 2. Liga gebildet. Der Innerschweizer 2. Liga-Meister wird dannzumal direkt in diese Liga aufsteigen und zusammen mit zahlreichen Absteigern aus der 1. Liga sowie Nachwuchsteams der Nationalliga neue Gruppierung bilden.

Unbestritten ist wohl, dass Massnahmen für Förderung des Spitzensportes und des Nachwuchses im Fussball notwendig sind. Dennoch sind die Bildung von überregionalen Fussballgruppierungen sowohl im Aktiv-, wie auch im Juniorenbereich, wohl kaum als der Weisheit letzter Schluss zu betrachten. Ein Vergleich der Zuschauerinteressen bei überregionalen 1. Liga-Partien und den regionalen 2. Spielen lässt erkennen, dass der regionale und überschaubare Fussball deutlich mehr Anhänger findet. Der Fussball befindet sich daher im regionalen Bereiche auf einer Gratwanderung. Einerseits werden Talente bereits in unteren Juniorenkategorien von Spitzenclubs beobachtet und sollen, dem Willen der Techniker entsprechend, frühzeitig zu diesen Vereinen wechseln. Gleichzeitig sollen die regionalen Fussballvereine inskünftig aus sportlichen Überlegungen an einem überregionalen Wettstreit teilnehmen. Dieser Wettstreit kann aber, vor allem im Vergleich zu den Nachwuchsteams der Profi-Clubs nicht nur mit dem Spielermaterial aus dem eigenen Verein bestritten werden. Die Zukunft wird zeigen, dass in erster Linie ehemalige Spitzenfussballer, die ihre Erfahrungen in der Region an junge Kräfte weitergeben wollen, nicht mehr bereit sind, überregionale Spiele, welche mit Reisen und erhöhtem zeitlichem Aufwand verbunden sein werden, zu bestreiten.

Dem Verein stehen neue Herausforderungen bevor. Die bisherige Geschichte hat gezeigt, dass der SCE fähig und willens ist, schwierige Wege zu gehen und Hindernisse zu überwinden. Dazu braucht es aber weiterhin engagierte und tatkräftige Mitglieder, Funktionäre und Freunde des SC Emmen. Frauen und Männer, welche bereit sind, einen Verein aktiv zu führen, anfallende Arbeiten zu erledigen und die Grundlagen für die Ausübung der schönsten Nebensache der Welt zu schaffen..........................

"Kehrst Du Heim vom Wandern...............

Der SC Emmen und ........

.........................sein langer Weg zum eigenen Heim"

Während etwas mehr als vierzig zieht sich die Problematik eines 'eigenen' Spielfeldes und Clubhauses wie ein roter Faden durch die Geschichte des SC Emmen. Erst seit 1979 geniesst der SC Emmen Gastrecht auf der Feldbreite. Die Gemeinde Emmen hat die Feldbreite, auf welcher bis dahin die Firmenmannschaft des FC Brun ihre Spiele austrug, erworben und ausgebaut. 1990 wurden die beiden Rasenspielfelder total saniert und zusätzlich ein neuer Allwetterplatz erstellt. Gleichzeitig hat sich der SC Emmen dazu entschlossen, parallel zum Neubau des Garderobengebäudes auch ein eigenes Clubhaus zu bauen. Diese sanierten Spielfelder und das Clubhaus konnten im Frühling 1991 mit einem rauschenden Festanlass offiziell eingeweiht werden. Ein langer Kampf um die eigenen Daseinsberechtigung, ein Kampf aber auch um Einnahmen aus dem Betrieb des Stadions Gersag, den Einnahmen aus Bandenwerbung und vor allem der stetige Kampf um ein eigenes Heim ging damals zu Ende. Doch vorher musste der SC Emmen während Jahren auf verschiedenen Anlagen, nicht nur dem Ball, sondern auch seiner eigenen Identität hinterherrennen.

...........quer durch Emmen

Nach der Gründung spielten die Emmer Fussballer vorerst auf dem Mooshüsli-Platz. Wagemutige Fussballer mieteten dann zumal den Platz, und setzten eigene körperliche wie auch finanzielle Mittel ein, um das Spielfeld in einen tauglichen Zustand zu versetzen. Noch bevor der SC Emmen sein erstes Meisterschaftsspiel ausgetragen hatte, wendeten die jungen Gründungsmitglieder nebst den zahlreichen Fronarbeitsstunden auch die damals verhältnismässig hohe Summe von Fr. 870.- auf, um einen bespielbaren Fussballplatz zu gestalten. Nachdem dieses Grundstück vom Viscosuisse erworben wurde, erhielt der Verein 1952 eine bescheidene Entschädigung von Fr. 300.- für die Erstellung des Fussballfeldes. Zügeltermine gehörten in der Folge zum festen SCE-Programm. Zuerst musste der SC Emmen gar die Gemeinde verlassen und spielte dann einige Zeit im Rothen auf Littauer Boden. 1958 wurde dann im Gersag ein Spielfeld hergerichtet. Dem SC Emmen wurde auf dieser Anlage lediglich Gastrecht gewährt, während der FC Emmenbrücke, der damals auf dem Emmenfeld gespielt hatte, zum neuen Hausherrn erkoren wurde. Auch nach Eröffnung des Gersagstadions verblieb es beim Gastrecht für die Flieger. In dieser Zeit trugen die Emmer Teams ihre Spiele zeitweise auf fünf verschiedenen Plätzen aus. Kein Wunder, dass sich die Funktionäre angesichts dieser Tatsachen gestresst fühlten und oft sogar das Handtuch warfen. Verschiedene Sportplatzprojekte wurden von Gemeinde und Verein immer wieder geprüft, doch die bereits damals strapazierte Finanzlage liessen bis zum Einzug auf der Feldbreite keine optimalere Lösungen zu oder wurden vom Stimmvolk abgelehnt.

...............fehlende Plätze

Auch heute spielen und trainieren die 25 SCE-Teams auf verschiedensten Plätzen. Nebst der Feldbreite gastieren die Flieger im Emmer-Dorf, beim Meierhöfli-Schulhaus, im Rüeggisinger-Schulhaus und auf dem Listrig-Platz. Vor allem bei schlechten Witterungsverhältnissen gelangt der Verein an Kapazitätsgrenzen. Zusätzliche Trainingsmöglichkeiten, vor allem auch während der Winterzeit wären dringen von Nöten, sind aber über Kurz realisierbar. Ein Kunstrasenplatz naht.

...............Gründung von Emmen United

In der gesamten Umgebung wurden immer mehr Mannschaftsgruppierung gegründet. Somit wurden aus verschieden Vereinen die besten Junioren in Gruppierungsmannschaften vereint. Zusammen mit unserem Nachbarverein FC Emmenbrücke wurde 2007 Emmen United gegründet. Es sollte ein Plattform geschaffen werden, damit unser talentierten Junioren weiternhin im Junioren-Spitzenfussball mitwirken könnten.

.................und endlich ein neuer Kunstrasen

2011 wurde mit dem Bau des neuen Kunstrasen begonnen. Schicksalsmäsig wurde der Kunstrasen am Platz auf dem ehemaligen Hauptfeld des SC Emmen gebaut. Genau am dem Platz wo der SC Emmen 1952 sein erstest Spielfeld zurechtgemacht hat.

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